Ekzem ist eine anhaltende Hautirritation, die durch eine Vielzahl unangenehmer Symptome gekennzeichnet ist, darunter starke Trockenheit und Juckreiz in den betroffenen Bereichen.
Obwohl der Begriff Ekzem manchmal zur Beschreibung verschiedener Arten von Dermatitis verwendet wird, ist atopische Dermatitis die häufigste Ursache für die Erkrankung.
Atopische Dermatitis kann durch Folgendes ausgelöst werden:
genetische Veranlagung
Fehlfunktion des Immunsystems und
äußere Einflüsse.
Mangel an NMF, Ceramiden und Lipiden in der Haut oder eine verminderte Barrierefunktion sind Merkmale atopischer Haut.
Dadurch kommt es zu einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust, der die Haut austrocknet und merklich trocken macht.
Es kommt auch zu einer verstärkten Penetration externer Reizstoffe, Allergene und Mikroben, die Entzündungen verursachen und die Hautempfindlichkeit erhöhen können.
Sensibilität.
Symptome
Die Symptome einer atopischen Dermatitis können an jeder Stelle des Körpers auftreten und sind von Person zu Person unterschiedlich.
Kinder können Ekzeme an Händen und Füßen bekommen, insbesondere an den Oberseiten ihrer Gliedmaßen, während bei Erwachsenen die Hautfalten am häufigsten betroffen sind (z. B. Hals, Innenseiten von Ellbogen und Knien, Augenlider).
Sie äußern sich als: juckender Ausschlag, Blasen, Hautverdickung und trockene, rissige Haut.
Kratzen führt zu Kratzern und sogar Wunden in der Haut, die häufig anfällig für bakterielle Superinfektionen sind.
Bei Menschen mit atopischer Dermatitis verliert die Epidermisschicht zu viel Feuchtigkeit, wodurch die Haut extrem trocken und weniger abwehrfähig wird.
Infolgedessen sind das Auftreten verschiedener Infektionen – am häufigsten durch Staphylokokken verursacht – virale
Hautinfektionen und Pilzinfektionen der Haut – die häufigsten Nebenwirkungen von atopischer Dermatitis.
Reizende Elemente
Reizstoffe sind Chemikalien, die eine sofortige Hautreizung verursachen. Sie rufen Hautentzündungen und Rötungen hervor, wenn sie in hohen Konzentrationen oder über einen längeren Zeitraum angewendet werden.
Ekzeme können durch Reizstoffe verursacht, aber auch verschlimmert werden. Reizstoffe können von Person zu Person unterschiedliche Auswirkungen auf die Haut haben.
Reizstoffe sind unter anderem:
synthetische Parfüms,
chemische Seifen und Reinigungsmittel.
Shampoos, Seifen und andere Körperpflegeartikel
Kosmetika
Reiniger mit Chlor
Lösung
Die Therapie zielt darauf ab, trockene Haut zu verhindern, Juckreiz zu lindern und Komplikationen der Krankheit zu vermeiden, da es keine bekannte Heilung für diese Erkrankung gibt.
Als allgemeine Maßnahmen gelten das Vermeiden von Elementen, die bekanntermaßen das Risiko einer Verschlechterung des Zustands erhöhen, wie Hautkontakt mit synthetischen Materialien, scharfen Seifen, Alkoholpräparaten und Wolle, sowie das Vermeiden von Reizstoffen (Reinigungsmittel, Weichspüler, Seifen...).
Das Problem wird häufig durch trockene Haut verschlimmert, daher ist es entscheidend, eine übermäßige Austrocknung der Haut durch das Vermeiden von zu heißem Wasser, langen Bädern und der Verwendung traditioneller Seifen bei der täglichen Hygiene zu verhindern.
Stattdessen werden Ölbäder und Hautreinigungsmittel mit einem pH-Wert von 5,5 bis 6,5 verwendet.

Nach dem Baden ist es wichtig, harnstoff-, omega-fettsäure-, lipid-, zink- und kupferhaltige Cremes, Salben oder Emulsionen zu verwenden, die neutrale Präparate zur Einfettung und Hydratation der Haut sind.
zur Einfettung und Hydratation der Haut.
Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass neutrale Präparate besser einziehen, wenn sie auf feuchte Haut aufgetragen werden.
Zusätzlich hilfreich sind feuchte Kompressen, die aus gekochtem und abgekühltem Wasser hergestellt werden.
