Cellulitis ist eine bakterielle Infektion, die die Haut und das umliegende Gewebe betrifft und sich typischerweise als rote, geschwollene und druckempfindliche Stelle darstellt. Oft begleitet von Fieber und anderen Indikatoren, betrifft sie hauptsächlich Beine und Gesicht. Antibiotika sind zur Behandlung notwendig, da die Infektion von Bakterien, häufig Streptokokken oder Staphylokokken, herrührt. Eine sofortige medizinische Behandlung ist unerlässlich, da unbehandelte Cellulitis zu schweren Komplikationen führen kann.
Ursachen:
Cellulitis entsteht durch eine bakterielle Infektion, die häufig von Streptokokken- oder Staphylokokkenbakterien ausgeht, die durch Hautverletzungen wie Schnitte, Verbrennungen oder Insektenstiche eindringen. Risikofaktoren umfassen:
- Geschwächtes Immunsystem
- Vorangegangene Cellulitis oder Hauterkrankungen
- Diabetes
- Schlechte Beindurchblutung
- Krampfadern
- Hauterkrankungen, die zu Hautschäden führen (z. B. Ekzeme)
- Umweltfaktoren (z. B. heißes, feuchtes Klima)
- Frühere Operationen oder Verletzungen
- Vorgeschichte von injizierbarem Drogenkonsum
Bemerkenswerterweise kann Cellulitis auch gesunde Personen ohne zugrunde liegende Erkrankungen betreffen.
Symptome:
Die Symptome variieren in ihrer Schwere, umfassen aber häufig:
- Schmerzen oder Druckempfindlichkeit an der betroffenen Stelle
- Rötung, Wärme und Schwellung
- Müdigkeit
- Fieber oder fiebrige Empfindungen
- Sich ausbreitender Ausschlag oder Rötung
- Blasen und eitergefüllte Geschwüre
- Schwitzen
- Vergrößerte Lymphknoten
- Selten: Erbrechen
Unbehandelte Cellulitis kann sich schnell verschlimmern, weshalb es wichtig ist, bei Verdacht sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Behandlung:
Antibiotika bilden den Grundpfeiler der Cellulitis-Behandlung, indem sie die verursachenden Bakterien bekämpfen. Die Wahl und Dauer der Antibiotikatherapie hängen von den Bakterienstämmen und der Schwere der Cellulitis ab.
- Leichte bis mittelschwere Cellulitis wird typischerweise mit oralen Antibiotika behandelt.
- Schwere Fälle erfordern intravenöse Antibiotika, die oft in Krankenhäusern verabreicht werden.
Zusätzliche Behandlungen können umfassen:
- Rezeptfreie Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Paracetamol) gegen Schmerzen und Entzündungen.
- Hochlagern des betroffenen Gliedes zur Reduzierung der Schwellung.
- Anwendung warmer Kompressen auf die Stelle.
- Verwendung von Kompressionsstrümpfen zur Verbesserung der Durchblutung und Minimierung der Schwellung.
- Chirurgischer Eingriff in schweren Fällen zur Entfernung von betroffenem Gewebe.
Die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen wie Ekzeme oder Krampfadern ist entscheidend, um ein Wiederauftreten von Cellulitis zu verhindern. Die vollständige Einnahme der verschriebenen Antibiotika, auch wenn sich die Symptome verbessern, ist unerlässlich, um einen Rückfall zu vermeiden.
