Das schmerzhafte Syndrom, bekannt als Morton-Neurom, manchmal auch als Morton-Metatarsalgie bezeichnet, ist durch Fußbeschwerden gekennzeichnet, die das normale Gehen erschweren oder sogar unmöglich machen.
Die Fußschmerzen sind neurologischen Ursprungs.
Die Morton-Metatarsalgie ist durch einen schnellen Schmerzbeginn im Vorfuß gekennzeichnet, der typischerweise
während körperlicher Aktivität auftritt. Die Beschwerden, die mit einem Messerstich oder einem Stromschlag verglichen wurden,
sind typischerweise so stark, dass man sofort anhalten und die Schuhe ausziehen muss,
sowie den Vorderfuß massieren muss.
Es ist entscheidend zu verstehen, dass das Morton-Neurom Frauen 10-mal häufiger betrifft als
Männer. Es wird angenommen, dass das Tragen ungeeigneter Schuhe – Schuhe, die unbequem sind, einen hohen Absatz haben
oder im Vorderfußbereich übermäßig dünn sind – die Entwicklung eines Morton-Neuroms aktiv begünstigt.

Ein kleines Nerv, der zwischen dem dritten und vierten Zeh und unter dem Band verläuft, das die
beiden Fußknochen verbindet, wird vom Morton-Neurom beeinträchtigt. Diese Veränderung hängt mit seiner Verdickung zusammen,
und obwohl diese Erkrankung ursprünglich als Tumor und dann als entzündlicher Prozess angesehen wurde,
wurden diese Theorien später verworfen. Einfach ausgedrückt, tritt die Verdickung als Reaktion auf
Abrieb, Trauma oder starken Druck auf.
Ursachen
Die Morton-Metatarsalgie hängt am häufigsten mit dem Tragen von Schuhen zusammen, insbesondere mit dem
Tragen von übermäßig hohen Absätzen und zu kleinen Schuhen im Vorderfußbereich.
Bewegungen, die eine übermäßige Zehenstreckung oder sogenannte Hyperextension der
Zehen verursachen, sind jedoch ebenfalls signifikante Risikofaktoren für die Morton-Metatarsalgie. Diese Bewegungen schränken die
Mittelfußtunnel ein, was wiederum den Raum des Nervs verkleinert und ihn stärker unter Druck setzt.
Dies führt dazu, dass der Nerv wächst, dicker wird und anfälliger für spätere Verletzungen wird,
was schließlich zu einer dauerhaften Verdickung führt, die als Neurom bekannt ist.
Einige Sportarten, die den Vorderfuß belasten, wie Joggen, oder Sportarten, die das Tragen enger Schuhe erfordern,
sind weitere Aktivitäten, die zur Entwicklung eines Morton-Neuroms beitragen können, zum Beispiel Ballett.
Symptome
Schmerzen und Brennen an der Vorder- und Unterseite des Fußes oder an den „Wurzeln“ der Zehen sind die Hauptsymptome
dieser Krankheit. Körperliche Aktivität, insbesondere Gehen und Laufen, und vielleicht sogar das
Tragen von Schuhen, können diesen Schmerz verschlimmern. Es ist auch möglich, dass die Zehen taub werden.
und der Vorfuß, sowie andere unangenehme Zehenempfindungen. Das Tragen von hochhackigen Schuhen und/oder
engen Schuhen wird den Schmerz zweifellos verschlimmern.
Selbsthilfe
Eine Veränderung der Schuhe kann hilfreich sein; zum Beispiel muss jemand mit Morton-Metatarsalgie-Symptomen
breitere Schuhe tragen, ohne die Fersen zu erhöhen. Abgesehen davon, dass Aktivitäten vermieden werden, die Schmerzen verursachen,
wird auch empfohlen, den betroffenen Bereich mehrmals täglich zehn Minuten lang mit Eis zu massieren.
Entzündungshemmende Medikamente, das Aufgeben von High Heels und Schuhen mit engen Zehen sowie die Verwendung von
Einlagen, die die Knochen des Fußes wieder in ihre richtige Position bringen, können alle helfen. Das Gehen wird in
bequemen Schuhen mit breiter Zehenpartie und niedrigem Absatz auf einer flexiblen und gut gestalteten
Sohle einfacher sein, aber die Krankheit wird weiterhin bestehen.
