Wenn Sie an Keratoma sulcatum leiden, könnten Sie versucht sein, die Krankheit
zu ignorieren, da die meisten Menschen keine Schmerzen verspüren. Da jedoch
eines der Hauptsymptome ein starker, unangenehmer Geruch ist, ist dies keine
gute Idee.
Glücklicherweise ist dieser Zustand vollständig heilbar, und wenn Sie einige
Vorsichtsmaßnahmen treffen, können Sie ihn vielleicht sogar ganz verhindern.
Was ist Keratoma sulcatum?
Diese bakterielle Infektion verursacht viele kleine Grübchen oder Löcher auf der
Hautoberfläche. Typischerweise ist sie zwischen den Zehen und an den
Fußsohlen zu finden. Fersen, Zehenballen und Fußballen sind Druckpunkte, an
denen die Grübchen besonders häufig auftreten.
Was ist die Ursache der Erkrankung?
Schweißbedeckte Füße sind der ideale Lebensraum für Bakterien, da sie in
warmen, feuchten Umgebungen gedeihen. Dies kann eine natürliche Folge der
Hitze sein, aber unabhängig vom Wetter sind Schuhe häufig das Problem.
Schuld daran sind oft schwere Arbeitsstiefel oder vollständig geschlossene,
nicht atmungsaktive Gummistiefel. Diabetes-Patienten sind besonders anfällig,
da Keratolyse eine weitere häufige Nebenwirkung von erhöhtem Blutzucker ist.
Zerstörerische Enzyme, die von den Bakterien produziert werden, greifen die
Epidermis der Haut (das Stratum Corneum) an. Im Wesentlichen wird die Haut
durch die Enzyme weggefressen, wodurch ein kleines Grübchen oder Loch
entsteht.
Welche Anzeichen gibt es?
Charakteristisches Merkmal des Keratoma sulcatum sind Ansammlungen
mikroskopisch kleiner Löcher oder Grübchen. Die Grübchen sind oft von
weißer Haut umgeben, es gibt aber auch eine Variante, die sich als
entzündlich aussehende rote Hautflecken zeigt. Die Bakterien produzieren auch
Schwefelverbindungen, die den schlechten Geruch (der intensiv sein kann)
Wenn viele Grübchen vorhanden sind, können sie sich zu großen,
kraterartigen Läsionen verbinden. Obwohl der Zustand beunruhigend aussieht,
ist er selten schmerzhaft; vielmehr ist das Hauptproblem der üble Geruch der
Füße. Bei einigen chronischen Erkrankungen können Patienten jedoch ein leichtes
Jucken oder Wundsein verspüren, wenn Druck auf die betroffenen Stellen
ausgeübt wird. Glücklicherweise kommt dies nicht oft vor.

Wer ist am stärksten gefährdet?
Sportler, Militärangehörige, Fischer, Bau- und Fertigungsmitarbeiter zum
Beispiel können diese Erkrankung bekommen, wenn sie viel Zeit auf den Füßen
verbringen und geschlossene, nicht atmungsaktive Schuhe tragen. Es ist
jedoch bei Männern viel häufiger als bei Frauen.
Zur Vorbeugung und Linderung von Krankheiten empfehlen wir das Tragen von
DrLuigi medizinischen Schuhen.
