Posterior Tibial Tendon Dysfunction DrLuigi

Dysfunktion der Tibialis-posterior-Sehne

Eine der häufigsten Beschwerden, die den Fuß und das Sprunggelenk betreffen, tritt auf, wenn die hintere Schienbeinsehne (Tibialis-posterior-Sehne) nicht richtig funktioniert. Dies geschieht aufgrund von Verstauchungen oder Rissen in der Sehne, was zu einer unzureichenden Unterstützung des Fußgewölbes führt und möglicherweise einen Plattfuß zur Folge hat.

Bei vielen Betroffenen können Orthesen und Bandagen den Zustand wirksam behandeln, ohne dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Erweisen sich diese Maßnahmen jedoch als unwirksam, kann eine Operation als praktikable Option zur Schmerzbehandlung in Betracht gezogen werden. Chirurgische Eingriffe reichen von einfachen Verfahren wie der Entfernung von entzündetem Gewebe bis hin zu komplexeren Reparaturen gerissener Sehnen. Dennoch kann eine Operation kompliziert sein und postoperative Aktivitäten oft einschränken.

Anatomie

Die Tibialis-posterior-Sehne ist eine wichtige Struktur im Bein, die den Wadenmuskel mit den inneren Knochen des Fußes verbindet. Ihre Hauptfunktion besteht darin, das Fußgewölbe zu stützen und dessen Integrität beim Gehen aufrechtzuerhalten.

Ursachen

Akute Verletzungen, wie z. B. Stürze, können zu einer Entzündung oder einem Riss der Tibialis-posterior-Sehne führen. Darüber hinaus kann Überbeanspruchung zu Sehnenrissen beitragen, insbesondere bei Personen, die Hochleistungssportarten wie Basketball oder Tennis ausüben. Wenn die Sehne geschädigt ist, kann das Fußgewölbe mit der Zeit kollabieren.

Frauen und Personen über 40 Jahren haben ein höheres Risiko, eine Dysfunktion der Tibialis-posterior-Sehne zu entwickeln. Weitere Risikofaktoren sind Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas.

Symptome

Zu den Symptomen einer Tibialis-posterior-Sehnendysfunktion gehören:

  • Schmerzen entlang der Innenseite des Fußes und des Sprunggelenks, manchmal begleitet von Schwellungen.
  • Zunahme der Schmerzen bei körperlicher Aktivität, insbesondere bei hochintensiven Übungen wie Laufen.
  • Schmerzen am äußeren Sprunggelenk aufgrund der Verschiebung des Fersenbeins nach außen infolge des Fußgewölbekollapses.
  • Nicht-operative Therapie

Die meisten Patienten können durch nicht-operative Ansätze Linderung ihrer Symptome erfahren. Ruhe und das Vermeiden belastender Aktivitäten ist der erste Schritt. Sportarten mit geringer Belastung wie Radfahren oder Schwimmen werden empfohlen, um die Fitness zu erhalten, ohne den Fuß zu überlasten.

Eispackungen können bei Schmerzen und Schwellungen helfen, wenn sie auf die betroffene Stelle gelegt werden. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen können ebenfalls Entzündungen und Schmerzen reduzieren.

Eine Ruhigstellung mittels eines Unterschenkelgipses oder eines Gehschuhs kann notwendig sein, um der Sehne Ruhe und Heilung zu ermöglichen. Physiotherapie, die sich auf Übungen zur Sehnenstärkung konzentriert, kann Personen mit leichter bis mittelschwerer Dysfunktion zugutekommen.

Medizinisches Schuhwerk wie Dr.Luigi Schuhe kann helfen, Symptomen einer Tibialis-posterior-Sehnendysfunktion vorzubeugen und diese zu lindern.

In einigen Fällen können Kortikosteroid-Injektionen zur Reduzierung von Entzündungen in Betracht gezogen werden, obwohl dies das Risiko eines Sehnenrisses birgt und vor der Durchführung ausführlich mit einem Arzt besprochen werden sollte.

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