Kniearthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. Sie tritt oft schon bei jüngeren Menschen auf, da die Entstehung der Krankheit neben Verschleiß und einer schlechten Gelenkposition auch durch Überlastung oder einen Unfall bedingt sein kann.
Ursachen und Risikofaktoren
Als degenerative Gelenkerkrankung beginnt die Kniearthrose in der Regel mit Anzeichen von Degeneration und/oder minimalen Schäden am Gelenkknorpel. Mit der Zeit wird die Oberfläche des Knorpels rau und uneben. Das Gelenk bewegt sich nicht mehr reibungslos. Die erhöhte Reibung verursacht schmerzhafte Entzündungen im Knie, und Flüssigkeit tritt in die Gelenkkapsel aus.
Obwohl die genaue Ätiologie der Arthrose unbekannt ist, tragen zahlreiche Faktoren zu ihrem Beginn bei:
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Alter
Das Risiko, an Arthrose zu erkranken, steigt mit dem Alter. Der altersbedingte Verschleiß der Gelenke trägt zur Knorpeldegeneration bei. Frühere Gelenktraumata wie Frakturen, Bänderrisse oder wiederholte Überlastungsverletzungen können Menschen für Arthrose in den betroffenen Gelenken prädisponieren.
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Genetik
Manche Menschen sind genetisch für Arthrose prädisponiert, wobei bestimmte Genvarianten mit einer erhöhten Anfälligkeit für Gelenkverletzungen verbunden sind.
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Gelenkausrichtung
Strukturelle Anomalien oder Fehlstellungen des Gelenks können ungleichmäßigen Druck auf den Knorpel ausüben, wodurch dieser mit der Zeit abgebaut wird.
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Kniearthrose
Kniearthrose betrifft den Knorpel und den subchondralen Knochen; sie wird durch den allmählichen Abbau und Verschleiß des Gelenkknorpels verursacht. Die Krankheit entwickelt sich über viele Jahre. Frühere Knieverletzungen können die Krankheit hervorrufen. Einmal geschädigter Gelenkknorpel kann nicht regeneriert werden. Während der Knorpel sich verschlechtert, reiben die Knochen weiterhin aneinander, und ihre Enden verformen sich. Das Ergebnis ist die Bildung von Osteophyten, d.h. Knochenauswüchsen.
Symptome und Diagnose
Schmerzen, Schwellungen und Steifheit des betroffenen Gelenks treten über Monate oder Jahre hinweg in Intervallen auf. In einigen Fällen können Schmerzen, die als leichte Belästigung beginnen, mit der Zeit so stark werden, dass sie den Schlaf und das tägliche Leben beeinträchtigen. Schließlich degeneriert das Gelenk, und es schmerzt beim Bremsen weniger. Auch die Bewegung des betroffenen Gelenks ist eingeschränkt.
Die Symptome der Arthrose variieren je nach den betroffenen Gelenken, aber häufige Anzeichen sind:
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Gelenkschmerzen
Anhaltende oder intermittierende Gelenkbeschwerden, die durch Aktivität verstärkt und durch Ruhe gelindert werden.
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Steifheit
Steifheit in den betroffenen Gelenken, insbesondere nach Inaktivität oder beim Aufwachen.
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Eingeschränkte Bewegung
Schwierigkeiten, die Gelenke vollständig zu bewegen, was zu einem eingeschränkten Bewegungsumfang führt.
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Gelenkschwellung
Entzündungen verursachen Schwellungen und Beschwerden in den betroffenen Gelenken.
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Gelenkinstabilität
Ein Gefühl der Gelenkinstabilität oder -schwäche, insbesondere bei schwerer Arthrose.
Diagnose
Ein Arzt würde normalerweise eine körperliche Untersuchung durchführen, die Krankengeschichte analysieren und bildgebende Verfahren wie Röntgen- oder MRT-Aufnahmen anordnen, um Gelenkschäden zu beurteilen und andere Erkrankungen auszuschließen, um Arthrose zu diagnostizieren.
Behandlung
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Änderungen des Lebensstils
Ein gesundes Gewicht durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung kann helfen, Gelenkverspannungen vorzubeugen. Aktivitäten mit geringer Belastung wie Schwimmen oder Radfahren werden häufig empfohlen.
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Rehabilitationstherapie
Dehn-, Kräftigungs- und Bewegungsumfangsübungen, die in der Physiotherapie angewendet werden, können die Gelenkflexibilität, -stabilität und die allgemeine Funktion verbessern.
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Operation
Wenn konservative Therapien den Beschwerden nicht entgegenwirken und die Gelenkfunktion nicht wiederherstellen können, können chirurgische Eingriffe wie Gelenkersatz oder Arthroskopie in Betracht gezogen werden.
Selbsthilfetechniken
Das Leben mit Arthrose kann schwierig sein, aber es gibt Selbsthilfe- und Bewältigungspraktiken, die den Betroffenen helfen können, die Erkrankung zu bewältigen:
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Kälte- und Wärmetherapie
Wärme- oder Kältepackungen, die auf die betroffenen Gelenke gelegt werden, können helfen, Beschwerden zu lindern und Entzündungen zu reduzieren.
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Gewichtskontrolle
Ein gesundes Gewicht zu halten ist entscheidend, um Gelenkstress zu vermeiden.
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Schützen Sie sich!
Das Vermeiden von Aktivitäten, die die Gelenke zu stark belasten, und die Anwendung guter Körpermechanik beim Heben oder Tragen von Gegenständen tragen dazu bei, die Gelenke vor weiteren Schäden zu schützen.
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Stressmanagement
Entspannungstechniken wie Meditation, tiefe Atemübungen und Hobbys können helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
